Sind wir verpflichtet, unsern Irrtümern treu zu sein? (FN)
norberto42 | 16 September, 2009 09:10
Nennen wir das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW schlicht KM, wie man halt die Kultusministerien abkürzt ...
Wieder ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel von Leuten, die für das KM NRW arbeiten und entscheiden, und dem cleveren Verlag Cornelsen: Das Zentralabitur 2012. Gerade (2009, vor ein paar Monaten) ist die neue Ausgabe des Deutschbuchs für die Oberstufe (TTS: Texte, Themen und Strukturen) herausgekommen, da folgt die Information, was im Zentralabitur 2009 verbindlich ist. Und wie durch ein Wunder sind Goethes "Iphigenie" und "Die Buddenbrooks", die beide neu ins TTS gekommen sind, zufällig auch Gegenstände im Zentralabitur 2012; und auch Schnitzler ist "natürlich" vertreten ...
Wie nennt man das, was Schurf & Konsorten da machen: Wissen, das sie irgendwie (wie, weiß ich nicht) aus dem KM haben oder im KM erzeugen, für die Produktion eines eigenen Buches (TTS) zugunsten des Verlages Cornelsen nutzen?
Bildungswirt | 23.09.2009, 21:22
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Hallo Norberto,
solange nicht alle verbrauchten Abituraufgaben kostenfrei im Internet veröffentlicht werden, solange geht dieses, sagen wir mal: Kooperationsspiel der besonderen Güte, einfach weiter. Vgl. hierzu:
http://www.bildungswirt.de/2009/09/09/landesregierung-antwortet-endlich-zum-abiturverkauf/
Gruß Bildungswrit