Sind wir verpflichtet, unsern Irrtümern treu zu sein? (FN)
norberto42 | 02 September, 2009 11:32
Es ist für jeden, nicht nur für Schüler, eine Anregung, nach einem Schema zu schreiben - wir tun das ja auch bei Aufsätzen (oder die Juristen bei der Bearbeitung ihrer Fälle).
Für das produktive Schreiben ist nicht nur die A-B-C-Methode gut (also zu jedem Buchstaben mindestens ein Stichwort suchen), auch andere Schemata eignen sich dafür. So habe ich einmal Wittgensteins Tractatus logico-philosophicus genutzt, um zwischen dem ersten und dem siebten Hauptsatz fünf neue Sätze einzuschieben und so einen Traktat über die Schule und meinen wenig geliebten ehemaligen Schulleiter zu schreiben, und das in einer Festschrift zum 25-jährigen Bestehen der Schule: http://norberto42.kulando.de/post/2007/03/08/tractatus_logico-scholasticus
Man kann die sieben Hauptsätze (bzw. die ersten sechs - den siebten wird man als Einsiedler stehen lassen!) beliebig nach der Dezimalklassifizierung ausweiten; wenn man einmal im Schreiben ist, fällt einem immer Neues ein ...
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