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Jürgen Baumert: Was ist Schule?

norberto42 | 09 September, 2008 21:11

Im Streit um die Versetzung von Sabine Czerny und das dadurch entfachte mediale Spektakel haben ganz viele Leute ihre Weisheiten zum Thema „Schule“ hervorgekramt. Ich zitiere eine größere Passage aus einem Vortrag von Jürgen Baumert, den man als pdf-Datei herunterladen und ganz lesen kann; er enthält auch einen Hinweis auf die Frage, wie die Leistungen in den Grundkompetenzen und beruflicher Erfolg zusammenhängen.

Jürgen Baumert: Deutschland im internationalen Bildungsvergleich
(2001)
[...]
Lernen im Alltag und Lernen in der Schule
Der allgemeine Schulbesuch ist eine historisch späte Errungenschaft. Es ist alles andere als selbstverständlich, dass die Aufgabe, die gesellschaftlichen Kommunikationsvoraussetzungen im Wechsel der Generationen zu sichern, aus anderen gesellschaftlichen Teilbereichen – wie der Familie, dem Beruf, der Religion oder der Politik – ausdifferenziert und einem auf das Lernen spezialisierten Subsystem zur Behandlung zugewiesen wird. In Deutschland – jedenfalls in Preußen – war die allgemeine Schulpflicht erst vor gut 100 Jahren faktisch durchgesetzt. [...]
   Mit der Einrichtung von Schulen, welche die gesamte nachwachsende Generation
durchläuft, wandelt sich der Charakter des Lernens substanziell. Kinder und Jugendliche lernen nicht mehr allein – und mit der Bedeutungszunahme von Schule immer weniger – im Mitvollzug praktischer Tätigkeiten in anderen Lebensbereichen, sondern sie lernen in der Auseinandersetzung mit speziell zum Zwecke des Lernens pädagogisch aufbereiteten Sachverhalten. Die Vorteile dieser Umstellung der Modalität des Lernens liegen auf der Hand: Durch die Bereitstellung stabiler Lernumwelten kann systematisch, langfristig und kumulativ gelernt werden. Die Kehrseite der Sicherung von Langfristigkeit, Systematik und Kumulativität bleibt häufig in reformpädagogischer Rhetorik verborgen: Schule vermittelt grundsätzlich stellvertretende Erfahrungen, die dennoch - sollen Lern- und Bildungsprozesse erfolgreich verlaufen -, als persönlich und authentisch wahrgenommen werden müssen.
   Der stellvertretende Charakter von schulischen Erfahrungen wird besonders dann deutlich, wenn die Schule sich bemüht, direkte Erfahrungen, etwa in Form von Projekten oder Gemeindearbeit, in ihr Programm zu integrieren. Jedem Schüler ist über kurz oder lang klar, dass hier nicht „wirkliches“ Leben stattfindet, sondern pädagogische Ziele verfolgt werden – und seien sie so allgemein wie das Ziel, Lernen zu lernen. Wenn diese Unterscheidung aufgegeben und Schule zur Lebensgemeinschaft wird, nähert sie sich einer (im Sinne des Soziologen Erving Goffman) totalen Institution.
   Die Herauslösung schulischen Lernens aus dem Alltagszusammenhang und die
Paradoxie von stellvertretender Erfahrung, die dennoch als persönlich bedeutsam wahrgenommen werden muss, erzeugt ein Dauerproblem, das für Schule kennzeichnend ist: Man kann nicht voraussetzen, dass Schülerinnen und Schüler die Motivation mitbringen, in der Schule etwas lernen zu wollen. Die Schule muss also die für ihre Arbeit notwendigen motivationalen Ressourcen im Prozess selbst erzeugen. Dauerhafte Motivation entwickelt sich erst in der Begegnung mit den pädagogischen Gegenständen. Am Anfang mag allgemeine kindliche Neugier, später vielleicht auch Zwang helfen. Beides löst jedoch nicht das konstitutive Problem. Erst das subjektive Erleben von Kompetenzzuwachs vermag Motivation zu verstetigen. Der individuell erlebte Erfolg schulischer Arbeit sichert also die Voraussetzungen weiterer erfolgreicher schulischer Bemühungen. Dieses Strukturproblem lässt sich nur beseitigen, indem man die Schule wieder abschafft.

Leistungsthematische Situationen und universalistische Maßstäbe
Im Unterschied zum Lernen im Alltag liegen die Stärken des Lernens in der Schule in
dessen Systematik, Langfristigkeit und Kumulativität. Damit ist die Schule eine beispielhafte Entwicklungsinstitution. Einrichtungen, die Entwicklungsprozesse auf Dauer stellen wollen, indem sie Gelegenheitsstrukturen vorhalten, die individuelles Lernen herausfordern, folgen notwendiger Weise einer inneren Logik der Graduierung des Erreichten: besser/schlechter, höher/niedriger, schneller/langsamer. Niklas Luhmann (1992) sieht in dieser Graduierung den eigentlichen Funktionscode des Erziehungssystems. Die Referenznormen können freilich in zeitlicher, sozialer und sachlicher Hinsicht variabel sein – also: besser als vorher, besser als andere oder näher am Ziel. In der Praxis finden alle drei Bezugsnormen Anwendung. Entkommen kann man der Bewertung nicht. Auch eine notenfreie Schule entgeht nicht der Graduierung. Versucht die Lehrkraft sich zu entziehen, erledigen die Sache oder die Lerngruppe für sie das Geschäft.
   Damit ist die Schule – und das ist ein weiteres Strukturmerkmal – auch die Institutionalisierung einer Abfolge von leistungsthematischen Situationen, in denen
Handeln nach verbindlichen Gütemaßstäben beurteilt wird. Diese Gütemaßstäbe unterscheiden sich von denen, die in der Familie oder der Altersgruppe gelten. In diesen Umwelten wird man als ganze Person in seiner Besonderheit und – wenn es gut geht – mit Zuneigung akzeptiert. In der Schule sind die Gütemaßstäbe zunächst funktional spezifisch: Ein Schüler wird nicht mehr in seiner ganzen Persönlichkeit beurteilt, sondern als Lernender, der Englisch, Mathematik oder Geschichte besser oder schlechter beherrscht. Grundlage der Beurteilung sind auch nicht Zuneigung und Verständnis für die individuellen Besonderheiten. Die Maßstäbe sind vielmehr universalistisch – sie gelten für alle gleichermaßen – und die Graduierung erfolgt affektiv neutral, – mag die schlechte Note die Lehrkraft auch noch so bekümmern. Und selbst wenn man vom Prinzip der einfachen Gleichbehandlung abweicht und etwa nach individuellen Lernfortschritten beurteilt, ist dieser Maßstab universalistisch zu begründen und mit konkurrierenden Gesichtspunkten distributiver Gerechtigkeit auszutarieren.

Der duale Zeithorizont und der doppelte soziale Referenzrahmen
Kommen wir zum dritten Strukturmerkmal von Schule: Schule hat notwendiger Weise
mit einem dualen Zeithorizont umzugehen: Man lernt kumulativ in der Gegenwart für
Zukünftiges. Dabei ist die Zeitperspektive unsicher; es ist keineswegs ausgemacht, ob das Gelernte - die schlichteste Vorstellung - als fertig verfügbarer Vorrat wirklich
„gebraucht“ wird, ob es anschlussfähig für weiteres Lernen ist und dieses unterstützt
oder sogar den nicht abschließbaren Prozess der Selbstbildung fördert. Gleichzeitig
nimmt aber die Schule den größten Raum im Leben junger Menschen ein und bildet
eine Lebenswelt eigenen Rechts, die nicht in der Logik institutionalisierter Lernprozesse aufgeht oder unter zukünftige Ansprüche subsumierbar ist. Gegenwart ist nicht gegen Zukunft aufrechenbar. In dieser Sichtweise ist Friedrich Schleiermacher (1826) so modern wie eh. So ist es denn eine der schwierigsten Balanceaufgaben der Schule, durch die – wie der Bildungshistoriker Heinz-Elmar Tenorth (1994) sagt – Kultivierung der Lernfähigkeit auf eine nicht vorwegnehmbare Zukunft vorzubereiten und gleichzeitig dem Anspruch sinnstiftender Tätigkeit in der Gegenwart Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
   Die Tatsache, dass die Logik institutionalisierter Lernprozesse nicht mit der Logik
schulischer Lebenswelten identisch ist, erzeugt ein weiteres Strukturproblem – nämlich
den in normativer Hinsicht doppelten Referenzrahmen von Schule. Auch wenn
Lernprozesse unauflöslich in emotionales und motivationales Geschehen eingebettet
sind, steht die Schule doch unter dem Primat des Kognitiven, und zwar mit höherem
Alter der Schüler und Schülerinnen zunehmend. Mag am Anfang der Grundschulzeit der handelnde Vollzug noch gelegentlich im Vordergrund stehen, so gewinnt im Laufe der Schulzeit die reflexive Auseinandersetzung mit Symbolsystemen globale Bedeutung.
   Dies gilt auch, wenn Fragen des Ästhetisch-Expressiven – etwa in den Bereichen von
Literatur, Musik, bildender oder darstellender Kunst – Unterrichtsgegenstand sind oder evaluativ-normative Probleme zur Behandlung anstehen, wie Fragen der guten
Lebensführung, der ethischen Grundlagen menschlichen Handelns, des richtigen
Wirtschaftens oder der Regelung des Gemeinwesens. Schule eröffnet einen primär
reflexiven Zugang zu unterschiedlichen Lebensbereichen. Reflexivität und der Primat
des Kognitiven sind wahrscheinlich ein der Schule inhärenter Schutz gegen
Indoktrination. Gleichzeitig hat die Schule aber auch die sozialen Voraussetzungen systematischer Lernprozesse zu sichern. Dies setzt Regelklarheit, Regeltreue und
Wertbindungen voraus – kurz: die Stabilität wechselseitiger Erwartungen. Auch wenn
die Normen aus pädagogischen Gründen diskursiver Aushandlung zugänglich sein sollten, können sie nicht zu jeder Zeit und insbesondere nicht alle gleichzeitig in Frage gestellt werden. Die handlungsentlastete „Als-ob“-Situation des Diskurses im
Unterricht unterscheidet sich vom praktischen Handeln im sozialen Zusammenleben der Institution. Beide Perspektiven gleichzeitig bewusst zu halten, ist eine notwendige
Voraussetzung erfolgreich verlaufender Lernprozesse.
   Diese vier Strukturmerkmale sind die „geheimen“ Erzieher der Schule, die universell wirken. So unterschiedlich Schulen im Einzelnen aussehen mögen, so teilen sie doch in aller Welt diese Grundstrukturen. Dies ist wahrscheinlich auch eine Erklärung dafür, dass sich die Schulen hinsichtlich ihrer erzieherischen Wirkungen eher wenig unterscheiden, während die Unterschiede in den Erträgen des Unterrichts – dem Kerngeschäft der Schule – vergleichsweise groß sind. In der Schule der Moderne bildet der Unterricht und erzieht primär die Organisation. [...]
http://www.mpib-berlin.mpg.de/de/aktuelles/bildungsvergleich.pdf)

Nachtrag: Links zum Problem der Notengebung (Leistungsmessung):  
Weidenmann: das-dilemma-der-schulischen-leistungsbeurteilung 
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Schule/s_1439.html
http://www.zeit.de/2006/27/Titel-Schulnoten-27 (mit mehreren Links)
http://www.zeit.de/2006/29/Noten-29 (Brügelmanns Antwort)
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23078/1.html
http://www.sozialistischegruppe.de/hefte/2005/Noten.html
http://wiki.zum.de/Bewertung_von_Sch%C3%BClerleistungen
http://impulsmittelschule.ch/themata/noten/2001/leistungsbeurteilung.htm
http://www.ph-heidelberg.de/wp/konrad/download/leistungsmessung.pdf
http://www.lehrerfortbildung-bw.de/faecher/englisch/bs/recherche/downloads/rechtsprobleme.pdf
http://www.uni-konstanz.de/ag-moral/evaluation/k_eva_theorie.htm

Kommentare

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Lisa Rosa | 17.09.2008, 11:53

Baumert hat vollkommen Recht mit der Analyse der Funktionsweise des Systems "Schule". Nicht Recht hat er, wenn er meint, dass man die Schule eben abschaffen müsse, wenn man das System und seine Funktionsweise nicht genauso beibehalten will, wie es ist. Systeme müssen sich nach historischem Bedarf auch verändern lassen - wenn sie es allerdings nicht tun, dann tatsächlich bei Strafe ihres Untergangs. Wahrscheinlicher als der Untergang ist jedoch die Transformation. Und diese ist nötig, weil in der Wissensgesellschaft andere Kategorien eine Rolle spielen als in der Industriegesellschaft, für die das System Schule herausgebildet wurde. Konkret: Die Abspaltung von der Lebenswelt zur Ermöglichung systematischen Lernens war nötig. Aber jetzt wird wieder eine Zusammenführung mit Lebenswelt, mit echter Erfahrung nötig. Kumulatives Lernen auf ein vages "Später" macht keinen Sinn mehr, wenn dieses Später äußerst prekär und vor allem völlig unbekannt und unplanbar ist. Und das ist es für mindestens 25 Prozent der Schüler. Daher wird auch die Lernmotivation, wie sie Baumert noch für gegeben sieht, hinfällig: Kompetenzzuwachs. Denn wenn klar ist, dass dieser (etwa im Fach Geschichte als Note ausgedrückt zu einem Hauptschulabschluss führend) kaum mehr etwas beitragen kann zu einer gesicherten Zukunft des Schülers, dann taugt er eben auch nicht mehr als Motor des Lernens.
Bei Baumert fehlt eine wichtige Kategorie - nämlich die des Sinns. Lernmotive bilden sich am persönlichen Sinn. Wenn für mich der Sinn des Laufens etwa in einem Marathon unter 4 Stunden besteht, dann lerne (trainiere) ich ganz anders und entwickele dabei ganz andere Kompetenzen, als wenn mein persönlicher Sinn im Laufen darin besteht, mich wohl zu fühlen und meine Gesundheit zu erhalten (dann jogge ich nämlich jeden Tag eine halbe Stunde im immer gleichen Tempo). Hat der Marathoni mehr Laufkompetenz als der Jogger? Natürlich nicht. Beide haben etwas sehr verschiedenes gelernt, das sich an ihrem persönlichen Sinn orientiert hat. Die Fähigkeit zur persönlichen Sinnbildung und zur eigenen Formulierung von Aufgaben und Zielen wird zur entscheiden Kompetenz. Wenn es Schule gelingt, sich so zu transformieren, dass JEDER Schüler diese Kompetenz dort erwerben kann und daß das systematische Lernen dieser Anforderung untergeordnet werden kann, dann wird sie als Institution überleben.

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Norbert Tholen | 17.09.2008, 17:21

Hallo, Lisa,
Baumert schreibt: "Die Schule muss also die für ihre Arbeit notwendigen motivationalen Ressourcen im Prozess selbst erzeugen."
Das sagst du im Grunde auch, meine ich, nur fügst du die Vokabel "Sinn" hinzu; ich sehe allerdings Schwierigkeiten, in einer Klasse von 30 Kindern für alle bei einer gemeinsamen Tätigkeit Sinn zu erzeugen oder anzubieten, der in der Gegenwart der Schüler zu finden ist - wenn man sonst unter dem Lockruf des Sinns arbeitet, tut man das als Individuum.
Zweitens ist zu bedenken, dass man als Erwachsener unter einem Zeit- und damit Sinn-Horizont von Monaten und Jahren arbeiten können muss; dahin muss man (schrittweise) geführt werden.
Drittens ist dein Sinn-Begriff ungeklärt: Die Erfahrung lehrt mich, dass neuer Sinn entsteht, wenn heute sich neue Möglichkeiten eröffnen (an Vorhandenes anschließen lassen), weil ich vorgestern oder vor drei Monaten etwas aus ganz anderen Gründen gemacht habe: Kontingenz von Leben und damit auch von Sinn.

Dass du mich in deinem Blog, wenn auch kritisch, erwähnst, ehrt mich - das Weblog war für mich die Chance größerer (öffentlicher) Transparenz des Unterrichts, insofern als mehr als "die Tafel": verbindlicher, klarer; u.a. mit der Möglichkeit (auch für Schüler), noch mal darüber nachzudenken und das Ganze zu kritisieren.
Ich freue mich, dass du größere Visionen hast - aber vergiss nicht, unter welchen Bedingungen wir arbeiten (resp. ich gearbeitet habe).

Kommentar Icon Baumert u.a.

Lisa Rosa | 17.09.2008, 19:09

Danke für den Hinweis auf Baumerts Satz. Den hatte ich tatsächlich überlesen. Du hast Recht, im Prinzip meint er da vielleicht dasselbe wie ich. Übrigens hat mich die Qualifizierung der sonst Wissensgesellschaft oder Informationsgesellschaft genannten neuen Epoche durch Norbert Bolz als SINNGESELLSCHAFT sehr überzeugt.
Inzwischen habe ich auch den Baumertartikel ganz gelesen, Vor allem mit seinen faszinierenden Analysen hinsichtlich mathematisch-naturwissenschaftlicher Kompetenzen. Danke für den Hinweis auf diesen hervorragenden Aufsatz!
Zur Weblogfrage habe ich in meinem Blog noch etwas geantwortet. Aber ich will es hier auch noch mal tun, weil sich wohl viel mehr Leser hier tummeln als bei mir: Ich finde, Du hast Dich um die Computer- und web 2.0 - Literacy in der Schule sehr verdient gemacht und das sicher zu Zeiten, wo ich mich noch gar nicht damit beschäftigt habe. Ich gebe beschämt zu, dass es Kärrnerarbeit gewesen ist, die Du geleistet hast, die auch die Voraussetzung für meine eigenen Ideen sind. Abbitte also für leicht dahin gesagte Kritik. Neulich schlug ich in der Schule meines Sohnes vor, doch ein Wiki einzurichten, in dem die Oberstufenschüler zusammen ihre Matheprobleme diskutieren und ihre Hausaufgaben besprechen können, weil der Lehrer nicht sehr gut erklärt. Da stellte sich heraus, dass der Lehrer gar nicht wusste, was ein Wiki ist. ;-( Nun setzen wir es demnächst mithilfe von Schülern auf.

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norberto42 | 17.09.2008, 19:45

Lisa Rosa,
vielen Dank für die Anerkennung meiner Arbeit - aber auch dass ich dich (und vermutlich andere) in so weiter Entfernung mit diesen Folgen (Wiki einrichten) damit erreichen würde, habe ich natürlich nie geahnt:
Was war der Sinn meiner Arbeit?
Ich denke, dass du Kollegin bist, ich habe dein Blog mal unter "Lehrer-Links" genannt. Weißt du, die Visionen sind die eine Sache, und eine andere ist "die Wirklichkeit" (Lehrer deines Sohnes); man muss als Lehrer und auch sonst in der Wirklichkeit mit seinen Visionen arbeiten (das zielt auf Sinn), aber auf viele Enttäuschungen gefasst sein - und manchmal auch die Visionen korrigieren.
Gruß nach Hamburg!

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