Sind wir verpflichtet, unsern Irrtümern treu zu sein? (FN)
norberto42 | 26 Oktober, 2007 09:09
hpm (Meidinger, Chef des DPhV) meint (Profil 10/2007, S. 6),
"dass - vergröbert formuliert, eine vier in Bayern eine drei in Baden-Württemberg und eine zwei in Nordrhein-Westfalen ist."
Das ist nun wirklich sehr stark vergröbert, abgesehen davon, dass auch im PhV eine Zwei eine Zwei und keine zwei ist. Die realen Bewertungsunterschiede gibt es an jeder Schule, im Fach Deutsch oder Philosophie kenne ich Unterschiede bis zu drei (!) Notenstufen für die Leistungen eines Schülers (vielmehr von Schülerinnen - Lehrer: männlich, wenn auch nicht immer Männer) an meiner ehemaligen Schule, die sich bei einem Lehrerwechsel ergaben [wobei unterstellt ist, dass sich durch den Lehrerwechsel die Leistungen nicht wesentlich verändert haben].
Bisher habe ich von meinen Töchtern, die beide studieren, auch noch nicht gehört, dass ihnen bayerische Studenten mit einem Notendurchschnitt von 1 Komma ... überlegen wären - selbst an Asse aus Bayern mit einem Abi-Durchschnitt von 2,0 oder 2,3 könnten meine Töchter als Mädchen aus NRW rein rechnerisch nie herankommen, Herr Meidinger - dazu müssten sie ein Abitur mit 0,0 oder 0,3 gemacht haben, was selbst in NRW schwer ist (vor allem 0,0).
Unsinn wird auch durch Wiederholung nicht wahr, Herr Meidinger.
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